Präsentationen unserer Partner

Sonntag

Makrele tschüss - 7. Ausgabe


Das Anwohnerportrait

Bilder: derklaus


1. Name? Martina.
2. Alter? Knapp vor 35.
3. Dein Beruf ? Diplomsozialpädagogin und Diplomsozialarbeiterin.
4. Wann bist du nach St. Pauli gezogen? Als meine Tochter Juma ein knappes Jahr alt war. 5. Hat Dich der „schlechte Ruf“ St. Paulis nicht abgeschreckt? (lacht) Im Gegenteil.
6. Warum? Der „schlechte Ruf“ St. Paulis ist eher ‚gemacht‘ bis hin zu gewollt. Da ein großes Lob an die Makrele, weil es Euch gelingt, eben auch die vielen schönen Seiten von St. Pauli darzustellen.
7. Vielen Dank. Was arbeitet Dein Mann? Dipl. Ing. Architekt.
8. Wie organisiert Ihr Euren Tag mit Eurem Kind, wenn ihr beide arbeitet? Wir haben eine tolle Kita (Zapperlott) gefunden. Der Eigenanteil liegt allerdings so hoch, daß ich mittlerweile beinahe nur dafür arbeite. Natürlich geht Juma auf St. Pauli zur Kita, es gibt aber auch Leute, die ihre Kinder „fremdverorten“. Ein Tag in der Woche holt mein Mann die Kleine vom Kindergarten ab und ich kann so lange arbeiten, wie ich will. Ich arbeite im Schichtdienst, und das Überbrücken wir an anderen Tagen durch eine ganz liebe Babysitterin und Freundin aus der direkten Nachbarschaft.
9. Geht ihr auf St. Pauli auch abends aus? (grinst) Ähm. Ja. Meistens wegen des Kindes getrennt. Also mein Mann Daniel geht schon mal eher ins East oder in Clubs. Ich gehe lieber zum Nachbarkiosk auf ein Bierchen oder in kleinere Läden, wo Nachbarn bzw. nette Bekannte und Freunde sind oder sogar arbeiten. Beispielsweise „Bigi‘s Shop“, „La Boheme“, „Dart Center St. Pauli“ oder auch schon mal „Karins Treff“ (die uns netterweise während des Sanierens bei sich aufs Klo gelassen haben, als unseres es noch nicht tat). Jedenfalls ist bei der Angebotspalette für jeden was dabei.
10. Du kommst ja eigentlich nicht aus Hamburg? Nein bzw. ja, ich komme nicht aus Hamburg, sondern aus Ravensburg. Oberschwaben
11. Du bist FC-St. Pauli Fan. Wie kam es dazu? Ich hab’ Fußball schon als Kind gemocht und sogar im Verein gespielt. Dann hatte sich diese Leidenschaft irgendwie verlaufen. In Hamburg bin ich dann zu einem St. Pauli Spiel mitgenommen worden, und das war so aufregend, daß ich gleich dabei geblieben bin
12. Zu wie vielen Spielen schaffst Du es? Ich habe leider keine Dauerkarte mehr. Einzelkarten bekommt man so gut wie gar nicht. Aber wenn, bin ich natürlich dabei und - seit sie am Zaun hochklettern kann - Juma natürlich auch!
13. Was gefällt Dir an St. Pauli? Die Nähe zur Elbe. Tolle Menschen, die hier leben, und ich steh’ nun mal auf nette Nachbarschaft. Günstiger Wohnraum (noch). Und die Lage ist einfach schön zentral.
14. Wo siehst Du St. Pauli in 10 Jahren? Während mein Mann schon von Berufs wegen dem (baulichen) Fortschritt viel Positives abgewinnen kann, mache ich mir Sorgen, daß die Veränderungen andere Ziele verfolgen, als die Urtümlichkeit dieses besonderen Viertels zu unterstreichen.
15. Willst Du noch etwas sagen? Apropos FC St. Pauli, Juma ist Mitglied seit dem Tag ihrer Geburt. Den Antrag hatte ich schon im Krankenhaus dabei, der fürs Kindergeld kam erst viel später.

Makrele Kleinanzeigen - 7. Ausgabe


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Makrele korrespondiert - 7. Ausgabe


Hallo zusammen!

Ich vermisse in eurem Makrele plant immer wieder die Domschänke in der Budapesterstr. 10.
Es ist der Treffpunkt überhaupt vor und nach jedem Heimspiel vom FC-St. Pauli.
Im hinteren Teil befindet sich ein grosser Raucherraum mit Riesenleinwand zum Fussballgucken.
Dieses gilt auch für Auswärtsspiele,die dort immer laufen.
Wäre schön, wenn Ihr diese Info euren Lesern zukommen lasst.

Mfg.
Sabine



Hallo Sabine!
Da wir um den Kult-Charakter dieser Lokalität wissen, ist sie in unserem Plan dabei.
Du musst sie wohl beim Suchen überlesen haben.
Wir kennen das sehr gut, wir sehen auch oft den Kiez vor lauter Kneipen nicht!
Als kleine Hilfestellung hier die Seiten, auf denen Du Deine Lieblingskneipe finden kannst:
N.2: Seite 35, 4. Spalte v.l., Eintrag 4;
N.3: Seite 33, 4. Spalte v.l., Eintrag 4;
N.4: Seite 35, 4. Spalte v.l., Eintrag 4;
N.5: Seite 35, 1. Spalte v.l., Eintrag 4;
N.6: Seite 35, 1. Spalte v.l., Eintrag 4;
N.7: Seite 35, 1. Spalte v.l., Eintrag 4;
Sollte es Dir allerdings um die Unterzeile gegangen sein, so haben wir die vielleicht zu schlichte Bezeichnung 'Kneipe' nun in 'Kneipe, FC-St.Pauli-Treffpunkt' geändert.

Liebe Grüße
Deine Redaktion

Makrelen Saisons - 7. Ausgabe

Saisongemüse Mai/Juni: Spargel

von Illya


Spargel ist ausgesprochen gesund: neben der entschlackenden Asparaginsäure enthält Spargel Kalium, Phosphor, Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, C, E und Fohlsäure (wichtig für die Blutbildung). Außerdem ist Spargel zuckerarm, besteht zu etwa 93 % aus Wasser und hat daher nur ca. 20 Kalorien (85 Joule) pro 100 g.
Spargel wird gern pur, mit Kartoffeln und Butter genossen. Sollte aber in der Spargelzeit nach Abwechslung gesucht werden, hier das etwas andere Rezept:

Brabanter Spargelkuchen
Zeit: insgesamt ca. 120 min
Zutaten für ca 4 Portionen:
250 g Mehl
Salz
150 g Butter
750 g Spargel
150 g milden Käse (zum Beispiel Gouda)
3 Eier
weißer Pfeffer aus der Mühle geriebene Muskatnuss
1 EL gehackte Petersilie

200g Mehl mit etwas Salz, 100 g Butter und 3-4 Eßlöffel eiskaltem Wasser zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen (etwas mit Mehl bestäuben) und in Folie gewickelt in den Kühlschrank legen.
Den Spargel waschen, schälen und die unteren Enden abschneiden, dann etwa 20 Minuten in kochendem Wasser (mit etwas Salz) garen. Den Spargel herausnehmen, abtropfen lassen und auf ein sauberes Küchentuch legen. Das Kochwasser bei starker Hitze bis auf etwa 1/4 l einkochen und dann von der Flamme nehmen. Die 50 g Butter erhitzen und das restliche Mehl darin hell anschwitzen.
Unter Rühren schließlich mit dem leicht abgekühlten Spargelwasser ablöschen, aufkochen und etwa 10 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Etwa 5 cm unten von den Spargelstangen abschneiden (etwa 200 g) und pürieren. Den Käse reiben.
Die Sauce vom Herd nehmen und nach und nach Spargelpüree, Käse und Eier einrühren.
Je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine eingebutterte Tarte- oder Springform von etwa 30 cm Durchmesser damit auskleiden und mit einer Gabel einstechen.
Die Püreemasse auf den Teig geben und die Spargelkopfstücke darauf legen. Die Form bei 200°C im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten im Ofen lassen. Den Kuchen schließlich noch warm aus der Form lösen und servieren.

Guten Appetit!

Makrele erinnert - 7. Ausgabe


Grenzpfahl Nobistor

von Ilona Kiss


Er ist leicht zu übersehen inmitten der grellen Leuchtreklame vor der „Großen Freiheit“.
Dank der aufmontierten Lampe könnte der Grenzpfeiler für eine besonders schöne Straßenlaterne gehalten werden. Erst die Details geben Aufschluß über die eigentliche Bedeutung und frühere Nutzung des Grenzpfahls.
Dieser Pfahl war Teil der Stadtpforte zu Altona, die eher symbolisch war. Sie wurde nicht geschlossen, so daß tagein tagaus hindurch gegangen werden konnte, im Gegensatz zu echten Stadttoren, die nachts versperrt waren. Vielleicht deutet deshalb auch die Hälfte der Inschrift der Pforte auf dem Pfahl auf diese Freiheit hin.
Der Spruch lautet “Nobis bene, nemini male” (zu deutsch “Uns das Gute, den Anderen nichts Schlechtes”), 1664 als die Pforte errichtet wurde war das ein sehr liberales Motto. Altona galt schon immer als offene Stadt und die Grenze wurde unter folgender Maxime betrachtet “Die Tore sind uns nie verschlossen”. Auch das ist auf dem Pfahl verewigt und zwar an der der Straße zugewandten Seite mit dem Wappen von Altona, welches im Gegensatz zum Hamburger Wappen ein offenes Tor aufweist.
Genau auf der gegenüberliegenden Seite läßt sich noch etwas anderes erkennen und zwar, daß Altona eine Zeit lang zu Dänemark gehörte. Denn hier findet sich das Wappen des dänischen Königs.
Zwar gehört Altona inzwischen zu Hamburg, dennoch verläuft hier immer noch die Bezirksgrenze und die Postleitzahl ist jenseits der Grenzlinie eine andere.
Das nahegelegene Laufhaus hat übrigens eine bauliche Besonderheit der ehemaligen Grenze zum Eingang verarbeitet.
Entlang der Grenzachse mußte nämlich ein ein Meter fünfzig breiter Grenzgang bestehen damit die Grenzwachen ungehindert patroullieren konnten.
Die “Große Freiheit” erhielt ihren Namen durch ihre Lage: Sie führte zur Freiheit in Altona. Dort herrschten Gewerbefreiheit - wichtig vor allem für nichtständische Handwerker - und Religionsfreiheit.
Katholiken konnten hier z.B. viel leichter ihr Gotteshaus errichten.

Neugierig geworden? Dann buchen Sie den Rundgang „Von allem etwas“, jederzeit und exklusiv ab zwei Personen bei Landgang St. Pauli:
Tel.: 040/31 79 49 34 ,
Internet: www.stpauli-landgang.de.

Makrele denkt - 7. Ausgabe

Sex-Shops ab jetzt familientauglich

von Julia


"Der Beate-Uhse-Konzern richtet sich neu aus" (MOPO/Süddeutsche Zeitung).
Neben der Ausrichtung auf den Versand und Online-Handel werden etliche Filialen schließen. Die Konzentration wird auf Premium-Shops in Innenstadtlage gelenkt.

Die sogenannte Entschmuddelung soll Paare in die Erotik-Kaufhäuser locken.

Feine Variation für den samstäglichen Einkaufsbummel!

Hat Mausi sich bereits die Schuhe und Bärchen seine Lieblings-DVD gekauft, folgt noch ein Abstecher für den neuen Dildo in Froschoptik, das Gleitgel mit Erdbeergeschmack
und die Peitsche im Colani-Design.

Und bitte nicht das Kinderland bei der Planung vergessen. Ein fluffiges Bälleband steht den Kids doch zu, wenn sich Mama und Papa ihr Schlafzimmerspielzeug aussuchen.

Das alles im Karstadtambiente mit inspirierenden Produktnamen wie "Päitsch Mod.1", "Unky" und "Glytschä".
In Anbetracht auf Erotik-Ikea ziehen in die sogenannten Schmuddelecken Hochglanzboutiquen; denn für die ist ja in der Innenstadt kein Platz mehr. In der Weiterentwicklung gibt es in den St. Pauli-Nachrichten Sudoku-Rätsel und Comics.

Eine weichgespülte Welt.

Wie schön!

Makrele rätselt - 7. Ausgabe

Makrele kocht - 7. Ausgabe

Kochen mit... die Fotos

von Olaf


Bilder: Olaf Deharde

Gericht: schwäbische Hochzeitssuppe, Kalbschnitzel mit Kartoffelsalat und heiße Beeren auf Vanille-Eis.

Zutaten:
Suppe: Gemüsebrühe, 1 Bund Suppengemüse, Petersilie, Pfannkuchen.
Schnika: Kalbschnitzel, Semmelbrösel, Eier, Mehl, Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfel, Feldsalat und saure Gurken.
Dessert: TK Beerenmix und Vanille-Eis



Schon wenige Stunden vor dem Kochtermin mit der Band „Fotos“ scheint alles in die Hose zu gehen. Ich, der Fotograf, drücke mich durch Staus aus der Schneehölle Frankfurts.
Die Interviewerin, das Mädchen, versucht, die sich nach außen schießenden Mageninhalte ihres Sohnes zu bändigen und Tom, der Sänger und Gitarrist der Band, ist so im Sack, daß er nicht im Traum dran denken würde, große Portionen Schnitzel mit Kartoffelsalat (Schnika) in sich hineinzuschlingen.


Zusammengefasst: Der eine bekommt nix rein, der nächste tut alles raus und ich stecke fest. „Fuck, wir machen’s trotzdem!“ sage ich und male mir aus, wie es wohl zu dem desolaten Zustand des Sängers nach nur sechs Tagen Tour kommen konnte.

Auf dem Nachhauseweg steuere ich noch schnell den Biosupi an, um dem Wunsch der Band nach gutem Gerstengebräu gerecht zu werden. Beeilung ist nämlich angesagt, da die Band das Essen schon auf 18:30 Uhr vorverlegt hat; denn am nächsten Morgen geht es sehr früh zum nächsten Gig nach Dresden.
Die Jungs fahren selbst mit dem Sprinter!

Langsam dämmert’s mir und ich stelle mir Slash, Tommy Lee und Keith Richards vor, wie es ihnen wohl gehen würde, wären sie auch selber mit dem Sprinter zu jedem Gig gefahren.
Ich klingel, Beppo (Schlagzeug) macht auf, ich geh rein. Das geht so schnell, weil Beppo vor kurzem in die Nachbarwohnung eingezogen ist. Das ist sehr praktisch, da ich den Kasten Bier nur einmal tragen muss.
Keine fünf Minuten später trifft Frieder (Bass) ein, freut sich über das Bier und fängt sofort mit der Arbeitseinteilung an.
Beppo wird zum Feldsalat putzen degradiert und Frieder macht sich an die Zubereitung des Kartoffelsalates. Kartoffeln kochen, Äpfel, Zwiebeln und Gürkchen schneiden.
Dazwischen wird gelacht, von der Tour berichtet und über Musik gequatscht. Echt nett, die Jungs!

Mit einer kleinen Verspätung trifft dann auch Deniz (Gitarre) zu uns, und macht sich sofort über das Suppengemüse her.

„Hochzeitssuppe gibt’s“.

Klingt lecker, denke ich und nehme mir diesmal ein Getränk mit Hefezusatz, um meinen außerordentlich großen Hunger schon einmal ein wenig zu kontrollieren.
Beppo verquirlt derweil ein paar Eier und Milch mit Mehl, um die Pfannkuchen zum Leben zu erwecken.
Die werden nach einer akrobatischen Umdreh-Aktion alla Zirkus Knie, aufgerollt und in dünne Streifen geschnitten. Sie werden später mit der Suppe vermählt.
Die Kartoffeln sind jetzt fertig abgekühlt und bereit, gepellt zu werden.
„Die müssen kalt sein, sonst fallen sie beim pellen leicht auseinander“. Daß es trotzdem dazu kommt, liegt wohl an der falschen Sorte und der Salat bekommt dadurch eher einen breiigen Charakter. „Macht nix“ sagt Frieder, „Hauptsache schmeckt“. Recht hat er, es schmeckt!

Deniz hat in der Zwischenzeit das ganze Gemüse weggeschnibbelt, alles zusammen mit ein bißchen Gemüsebrühe zum köcheln gebracht und widmet sich jetzt den Hauptakteuren dieses Abends:
Die Schnitzel werden nacheinander zuerst in Mehl, dann in verquirltem Ei und zuletzt in Paniermehl gewendet. Danach geht’s ohne Umwege in die heiße Pfanne.
Die Bude stinkt nach Bratfett, ich bin mittlerweile ganz schön angeschallert vom Bier und die drei Fotos kredenzen mir ein bodenständiges Menü, welches jeden Rockermagen von Nord- bis Südpol beglücken würde. 1A!
Die Nachtischfraktion geht gerade noch rein.

Leider müssen die drei dann alle zeitig ins Bett und der Abend geht nach einer Rucki- Zucki-Abwaschaktion relativ brav und früh zu Ende.


Welcome to Zozoville

von Sonja


Monster kann man nicht falsch malen!
Wer will auch schon sagen, daß ein Monster zu groß, zu klein, zu dick ist, oder daß die Füße zu lang sind?

Bei Monstern ist es erst in zweiter Linie wichtig, ob sie gut oder böse, freundlich oder beängstigend sind. Sie muüssen anders sein als die Norm. Komisch geformt. Irgendwie eigentlich falsch. Eine Lektion in Monsterologie – oder in der Wirklichkeit wohl eher Teratologie genannt – bekam ich in der Bernstorffstraße.

In den Räumen der BE 118 haben die Betreiber der virtuellen allmostfamous gallery mit der Ausstellung „Welcome to Zozoville“ eines ihrer Real-Life-Gastspiele gegeben.

Sehr nette Atmosphäre, viel Publikum und wunderbare Monsterbilder an allen Wänden.


Monsterväter aus Kalifornien und Dänemark

Die Künstler der Ausstellung sind die Monsterväter Mateo und Johan Potma aus Kalifornien bzw. Dänemark. Sie betreiben in Berlin eine eigene Galerie mit dem Namen „Zozoville“, die sich wohl wie das Zuhause von 1000 Monstern vorgestellt werden muss; denn beide verbindet die Vorliebe für dieses nicht so gewöhnliche Motiv.

Gleich nach Betreten des Ausstellungsraums geht der Besucher von Bild zu Bild und kann weder das Lächeln noch das Berührtsein wieder in den Griff bekommen.

Besonders ans Herz gewachsen ist mir ein Selbstporträt von Mateo. Ein wirklich sehr erstaunliches Wesen mit kleinen Zähnchen und Riesennasenrüssel, strubbeligen Haaren und einem irgendwie noch morgendlich-ungewaschenem Aussehen malt sich selbst, und es
hat Spaß daran. Es fragt sich, ob das vielleicht ein doppeltes Selbstporträt ist und der Künstler hier sein Alter Ego preisgibt … Ganz sicher bin ich nicht; denn Mateo hat eher helles Haar, aber vielleicht handelt es sich hier um die Nutzung künstlerischer Freiheiten, man weiß es eben einfach nicht.

Mateo und Johan nehmen gern Gefundenes als Gemäldeuntergrund.
Alte Tren, Sitzflächen, Holztafeln und geben ihren Bildern damit noch mehr Charme und Authentizität, wie es für gute Streetart üblich ist.





Monsterbilder für alle

Die Zozoville-Monsterbilder sprechen wohl nahezu jeden Menschen auf der Welt an. Sie sind leicht zu verstehen und man fühlt sich ihnen sehr schnell verbunden, weil sie unsere Welt und die Gefühle, die jeder Mensch kennt, aufgreifen und in eine andere Sphäre transportieren.

Wenn ich das nächste mal in Berlin bin, weiß ich, daß mein Weg mich nach Zozoville führen wird.

Und wenn ich das nächste Mal in der Bernstorffstraße bin, wird es sehr wahrscheinlich wegen einer der wohl bald schon monatlich stattfindenden Ausstellungen der allmostfamousgallery in der BE 118 sein.

Makrele errötet - 7. Ausgabe

Das Rotlichtportrait


1. Name? Frau Henning.
2. Alter? 35.
3. Familienstand? Verheiratet.
4. Ihr ursprünglicher Beruf? Hausfrau.
5. Seit wann veranstalten Sie Dildopartys? Seit Juli 2007.
6. Wie kamen Sie auf die Idee? Freundinnen haben mir von solchen Partys erzählt und eines Tages bin ich da mal mitgegangen. Ich hab mich dort so sehr amüsiert, daß ich mich für die nächste Party als Gastgeberin angeboten habe. Kurz darauf habe ich dann selber Partys veranstaltet.
7. Wie kann man sich so eine Party vorstellen? Als erstes dekoriere ich alles schön und wenn die Damen dann kommen gibt es erstmal einen Sekt zur Entspannung. Dann fange ich an, die verschiedenen Spielzeuge vorzustellen. Am besten fängt man mit den harmlosen Sachen an. Erst zum Schluß kommen dann die extravaganten Teile. Die "Mercedes-Kollektion"! Schön ist auch, wenn man den Frauen die Augen verbindet und Ihnen Cremes und Gels zum riechen und fühlen unter die Nase hält. Die verkaufe ich auch oft. Am Schluß kann man dann bei mir alleine und diskret bestellen, aber die meisten beraten sich untereinander und bestellen dann zusammen. Die jeweilige Gastgeberin darf sich in Höhe von 10% des Gesamtumsatzes etwas aussuchen.
8. Dürfen nur Frauen kommen? Also eigentlich ist das nur für Frauen gedacht. Bei Interesse habe ich jedoch immer ein offenes Ohr. z.B. wenn mal eine Freundin ihren Mann mitbringen möchte, oder so. Es ist mir aber wichtig, daß ich die Männer kenne.
9. Was ist das Durchschnittsalter? Es kommen Frauen zwischen 20 und 65 auf meine Partys. Eine Dame hat mal übers Telefon bei mir bestellt. Die war 70! Das finde ich super.
10. Wo sind Sie unterwegs? Zur Zeit arbeite ich in Hamburg, Schleswig-Holstein und Umgebung.
11. Was empfehlen Sie? Der Mercedes unter den Vibratoren ist für mich der G-Punkt Stimulator "Delight". Für die Handtasche gibt's die Raupe"Paulchen" für die Handtasche. Sehr beliebt sind auch die Liebeskugeln. Sie trainieren den Beckenboden.
12. Wie lange geht so eine Party? Man muß mit ca. 3 Stunden rechnen. Bei mindestens 10 Frauen. Umso mehr Frauen, desto länger dauert’s natürlich.
13. Was war Ihr lustigstes Erlebnis? Es ist jedesmal lustig. Dazu kann ich nicht mehr sagen. Es wird einfach immer sehr viel gelacht.
14. Ihr größter Wunsch? Viele Frauen mit meinen Produkten glücklich zu machen.

Makrelenchic - 7. Ausgabe

Kiezmode

Bilder: Olaf Deharde



Der FC S. Pauli, seine Fans und
deren Styling sind immer eine
Fotostrecke wert.



Goesta und Silvia:
Gemeinsam Flagge zeigen!





Die Berlina: You'll never walk alone...







Jan: Mainstream ist nix für ihn.





Kutlu: Leder und Jeans, das perfekte FC-St.-Pauli-Fan-Ensemble





Malte kennt das Hamburger Wetter offensichtlich ziemlich gut.

Samstag

Makrele stellt vor - 7. Ausgabe


Das Ladenportrait

von Sönke
Bilder: Carolin Urban



Die Hasenschaukel


Endlich zu Hause.
Ein liebes Lächeln, ein Streicheln über den müden Kopf, die klammen Finger am Feuer wärmen, während im Radio schöne Musik läuft und die Zeit aufhört eine Rolle zu spielen.
Familie und Freunde sitzen beisammen, aus der Küche duftet das Essen so toll, wie es später auf dem Teller auch aussehen wird.
Bald werden Bier- und Weinfl aschen geöffnet, Geschichten erzählt, der Abend vergessen, die Nacht begrüßt. Alle wissen wo sie jetzt sind.
Zu Hause

Man sieht dieser kleinen Parallelwelt, diesen liebevoll und herzlich gestalteten Räumen in der Silbersackstraße 17 nicht mehr an, daß sie lange Jahre den größten Bäckerladen St. Paulis und zuletzt einen russischen Imbiss beherbergten.
Und, ja – die rosa Fassade mit dem lustig schaukelnden Hasenmaskottchen mag ein bestimmtes Publikum gar nicht erst anlocken.
Wer sich jedoch von so viel geballter Niedlichkeit nicht schrecken lässt und die Hasenschaukel betritt, wird wieder kommen.
Aber warum? Wir versinken in einem gemütlichen Sofa und versuchen im Gespräch mit Inhaberin Anja Büchel der unwiderstehlichen Anziehungskraft ihres Ladens auf die Spur zu kommen.
Schwer ist das nicht.
„Die Hasenschaukel sollte keine „coole“ Kneipe werden, sondern ein Ort, an dem man sich wohl fühlt, an dem vor und hinter dem Tresen alle freundlich miteinander umgehen“, lächelt Anja in ihrem märchenhaften Glitzerkleid.
Über ein Jahr hat sie gemeinsam mit Tanju Börü an einem Konzept gearbeitet, das Gemütlichkeit, Stil und guten Geschmack in liebevoller Atmosphäre vereint. Daß die beiden sich seit einer halben Ewigkeit kennen, machte es ihnen leicht, die gelungene Mischung aus leckeren Gerichten und einem geschmackvollen Liveprogramm auf dem Kiez in nur dreieinhalb Jahren zu etablieren.
Die Küche versorgt ihre Gäste unter der Woche mit einer wechselnden Quiche, am Wochenende gibt es ein Tagesgericht, einen Snack und den obligatorischen Salat. Unnötig zu erwähnen, dass alle Speisen von der Chefin höchstpersönlich zubereitet werden und Auge wie auch Geschmacksnerven in kleine Verzückungsanfälle stürzen.


Das Kulturprogramm

Stolz ist Anja völlig zu Recht auf das Kulturprogramm, und berichtet mit leuchtenden Augen: „Die Musik soll kein Mainstream sein und muss vor allem berühren. Da wir wegen der Lage nichts Lautes machen können, haben wir meistens Singer/Songwriter und kleine Indie-Bands aus aller Welt zu Gast.“ Wer je eines der vielen intimen Konzerte besucht hat, wird eine für Hamburg untypische Stimmung vorfinden. Das Publikum hört andächtig zu, weist quatschende Zuschauer schon einmal lieb und freundlich zurecht und widmet alle Aufmerksamkeit den Künstlern, die nicht selten ihr Programm dieser außergewöhnlichen Location anpassen.
Klassisches Booking gibt es nicht; so unglaublich es klingen mag – fast alle Musiker kommen von ganz allein auf Anja und Tanju zu, die dann nach Qualität und persönlichem Geschmack auswählen. Und dies so treffsicher, dass es sich immer wieder lohnt, „blind“ vorbeizuschauen und sich einfach überraschen zu lassen; eine leichte Entscheidung, da die meisten Konzerte gratis stattfinden. Die Gäste haben die Möglichkeit nach dem Auftritt Geld in einem Hut zu sammeln, und tun dies in der Regel so großzügig, dass die Bands keinen Grund zur Klage haben.
Kein Wunder, daß die Schaukel unlängst mit der Club-Prämie des Hamburger Senats belohnt wurde, und die beiden Inhaber zudem eine eigene Sendung beim Hamburger Online Radio Byte FM bekamen.


Die Einrichtung

Die fantasie- und liebevolle Einrichtung mag auf den ersten Blick sehr verspielt erscheinen, doch tatsächlich fühlt man sich zwischen künstlichem Kaminfeuer, skurrilen Puppenlampen und niedlichen Kinderzimmertapeten sofort wohl und gut aufgehoben.


Der Raucherraum

Vom wahrscheinlich schönsten Raucherraum des Viertels hat man durch ein Glasfenster freien Blick auf die Bühne, die fantastische Lüftung sorgt für stressfreien Nikotinkonsum; lümmelnd in den alten Sofas freut man sich über den stilvollen Musikmix, die entzückend designten Schaukel-Flyer von Kati Krüger und möchte nie wieder woanders sein.
Eigentlich möchten auch wir nicht gehen, Mitarbeiterin Illiana jedoch ist bereits fertig geschminkt für ihren Bowie-Auftritt im Rahmen einer Veranstaltung und Anja hat alle Hände voll zu tun.
Aber natürlich kommen wir wieder.
Nach Hause

Hurricane - 7. Ausgabe


Hurricane – Ich packe meinen Koffer

von Sönke


„Das Line-Up nächstes Jahr ist ja so geil!“
Malte klingt überzeugt, ich hingegen unterstelle dem Satz inhaltliche Schwächen:
„Das Line-Up steht doch noch gar nicht!“
„Ist trotzdem geil...“
Ich starre meine schlammverkrusteten Schuhe auf Gaspedal und Kupplung an. Die kann ich eigentlich wegwerfen. Neue Fingernägel wären auch schön. Und eine Woche Urlaub.
Maja liegt zusammengerollt auf dem Rücksitz.
Vielleicht hätten die Holländer aus dem Nachbarzelt sie informieren sollen, daß das keine gewöhnlichen Kekse waren. Sie hatte wirklich sehr großen Hunger...
Das Hurricane Festival 2007 ist vorbei, und wir sind am Ende.
Trotzdem gelten die ersten Gedanken bereits der optimalen Planung fürs nächste Mal.
Selbst 15 Jahre Festivalerfahrung lassen Optimierungsmaßnahmen zu. Es geht immer noch trockener, satter, bequemer, schneller und praktischer.
Ende Februar 2008 erreicht mich die erste Mail von Maja:
„Da liegt sie nun vor mir: Meine Hurricane- Karte. Druckfrisch, knitterfrei und unbekotzt – wie sieht es mit euch aus?“ Gruppenzwang, billig getarnt als unverfängliche Frage.
Selbstverständlich beteuere ich bereits seit sieben Jahren, mich langsam zu alt für derartige Gewaltmärsche zu fühlen, liebäugele mit bequemen Gästezimmern oder gemeinschaftlichen
Wohnmobilen... aber auch ich bin nur ein Festival-Lemming.


Der Camping-Check

Zwei Monate später haben wir zwar noch keine Tickets, aber einen Plan: Das Wochenende wird im Zeichen des Camping-Checks stehen!
Die vergangenen Jahre hat sich der Transport von Zeltmaterial und Bier-Vorräten per Sackkarre als unpraktikabel herausgestellt und mein Neffe verweigert allen Drohungen und Bestechungsversuchen zum Trotz die Herausgabe seines Bollerwagens. Meine Schwester präsentiert eine Lösung, die mich nur unzureichend beruhigt: Zwei Sackkarren!
Da ich die Reinigung meiner Festivalschuhe offenbar vergessen habe, landen sie mit ein paar Monaten Verspätung tatsächlich in der Tonne; Alternativen sind: Turnschuhe (bequem, aber nicht wasserresistent), Gummistiefel (absolut wasserdicht, leider aber Garanten für Fußgeruch) und die Outdoor- Stiefel (praktisch aber uncool).
Ich schließe mich der Allgemeinheit an und fette schon mal die alten Doc Martens ein. Maja lässt ausrichten, ihr Zelt sei im Keller vergammelt, ob sie sich einen Schlafplatz bei uns erschnorren könne. Mein stirnrunzelnder Blick gilt dem Komposthaufen im Garten – ich habe gelesen, daß es dem Kompostierungsprozess förderlich ist, wenn man die Dinger zudeckt, und bezweifele gerade, daß mein Oberzelt eine gute Wahl war.
Malte funkt per Handy: „Aldi hat Zelte. Soll ich dir eines mitbringen?“
Nein, er kann keine Gedanken lesen – es ist einfach nicht unser erstes gemeinsames Festival.
Majas spitzer Schrei aus dem Keller verheißt nichts Gutes; und richtig: In der Transporttasche des Pavillons nistet eine Rattensippe. Sie landet samt Inhalt auf dem wachsenden Haufen ausrangierter Camping-Utensilien... natürlich ohne Nager.
Der traurige Anblick des Regenschutzes erinnert mich an einen Tag vor einer Open- Air-Bühne während eines Wolkenbruchs: Ich hatte mir gedankenverloren die wassergefüllte Kapuze meines Ponchos übergestülpt und war somit deutlich nasser als alle anderen Konzertgänger zusammen.
Wo ist das Ding eigentlich?Während ich bis zur Hüfte grabend im Kleiderschrank verschwinde, stellt Maja eine Versorgungsliste zusammen: Bier, Toast, Gummibärchen, Bier, Obst, Wasser, Grillwürstchen, Bier, Sprühsahne.
Sprühsahne???
„Ja, ich frühstücke das Zeug manchmal ganz gern...“
Schon klar – und ich will euch manchmal alle nicht kennen!


Sanitäre Anlagen

Meine Liste ist praktischer veranlagt: Multifunktionswerkzeug, Gewebeband, Pflaster, Zahnputzzeug, Ohrenstöpsel, Sonnencreme, Schmerztabletten, Einweggrill (einen neuen kaufen hat schon in der Vergangenheit nicht geklappt), und vor allem: Camping-Stühle.
Rot unterstrichen! Diese praktischen Dinger mit ihren Flaschenhaltern sind Lebensretter. Toilettenpapier übrigens auch.
Malte sieht das anders: „Ich kaufe mir eine Familienpackung Kohletabletten – auf Dixies
wird mir schlecht!“ Ich gebe zu bedenken, schon wüstere Schlachtfelder gesehen zu haben als sanitäre Anlagen auf Festivals und daß ich seine Idee für gesundheitlich bedenklich halte; er jedoch ist schon einen Schritt weiter und schwingt triumphierend die Bandliste vor meinen Augen: „Ich habe doch gesagt, das Line-Up wird geil!!!“
Wir entwickeln einen regelrechten Schlachtplan:
wann müssen wir von der Zelt- zur Hauptbühne aufbrechen, um Band XY zu sehen, wo treffen wir uns im Notfall?
Wir bemühen den alten Klassiker: rechts vom Mischer-Turm. Klingt abwegig, funktioniert aber auch auf überfülltem Feld fantastisch.
Die Liste wächst proportional zu unserer Aufregung, wir können uns zufrieden in unserer Festival-Nahkampferfahrung zuruücklehnen und freunden uns im Geiste mit Frühstücksbier, Zwangs-Insomnie und müden Knochen an.

Mitte April dann eine weitere Mail von Maja:
„Und? Habt ihr euch jetzt endlich mal um eure Tickets gekümmert?“
Richtig. Da war doch was.

Euch Lesern geht es ähnlich?
Alles ist geplant, die Endorphine tanzen Samba, aber ihr habt noch keine Karten für das bestbesetzte Festival Norddeutschlands?
Schreibt uns unter
gewinnen@makrele.org
Euren ultimativen Tipp für die Festivalplanung und gewinnt zwei Tickets für das Hurricane.
Stichwort „Wirbelsturm“.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück!

Makrele lacht - 7. Ausgabe

Makrele gewann - 7. Ausgabe


Die Verlosungs-Review

Bilder: Carolin Urban


Der geneigte Leser wird sich an unsere Konzertkartenverlosung aus der letzten Ausgabe
erinnern.
FKP Scorpio und die Makrele gaben zwei Lesern nebst Begleitung die Möglichkeit, die Jungs von ISIS live zu erleben.
Wie Ihr aus den folgenden Worten eines unserer Gewinner entnehmen könnt, war es ein wirklich gelungener Abend:

Ihr lieben Makrelen,
erstens kommt es anders und zweitens blablabla... nun denn der gute Stefan hatte natürlich doch schon eine Karte, woraufhin ich mich kurzerhand entschlossen habe meine Freundin mit zum Konzert zu nehmen. Das härteste was sie normalerweise aus ihrer Stereoanlage hört ist der Black Rebel Motorcycle Club und so war es in gewisser Weise ein kleine Mutprobe sowohl für sie als auch für mich die Einladung anzunehmen bzw. überhaupt erst auszusprechen. Im Nachhinein kam von ihr die Aussage ISIS hätten durchaus härter und schneller aufwarten dürfen.
Was meine Wenigkeit betrifft so muss ich sagen: ich war zunächst überrascht wie laut Jakob waren! Die haben mir gut gefallen.
Kill The Thrill waren nett, aber mehr auch nicht... etwas zu eintönig für meinen Geschmack. Naja und zu ISIS kann ich nur sagen: die einzige Enttäuschung die sie mir an diesem ganz wunderbaren Abend, welcher übrigens seinen golden Abschluss in der Egalbar fand, geliefert haben, war das Ausbleiben einer zweiten Zugabe. Ich habe schon lange nicht mehr so weit vorn gestanden bei einem Konzert. Hab mich herrlich gehen lassen.
Höhepunkte des Konzerts waren für mich das letzte Lied vor und das erste nach der Zugabe, weil sie die meiste Energie rübergebracht haben.

Nochmals tausend Dank und liebste Grüße,
Euer Norbert Naksch.

Zierfische - 7. Ausgabe


Makrele plant